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Fasern aus der Natur
Im Gegensatz zu synthetisch hergestellten Fasern wie beispielsweise Polyester oder Nylon werden Naturfasern aus Pflanzen oder von Tieren gewonnen. Die pflanzlichen Fasern unterteilen sich in Samenfasern (Baumwolle) und Bastfasern (Hanf, Leinen, Brennnessel), für tierische Fasern werden meist die Haare von Tieren (Schurwolle, Kaschmir) verwendet.
Anbau/Haltung
Ökologische Produktionsmethoden sind naturnaher und umweltfreundlicher als konventionelle Anbau- und Haltungsformen, deswegen bevorzugen wir Fasern aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) oder kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT). Sie dienen dem Schutz unserer Umwelt, sind schadstoffarm und hautfreundlich.
Verarbeitung
Ein wichtiges Kriterium bei der Verarbeitung von Naturfasern zu Naturtextilien ist der Ausschluss besonders umweltschädlicher Verarbeitungsmethoden, wie beispielsweise die Verwendung von optischen Aufhellern. Naturtextilien sind ungebleicht bzw. chlorfrei gebleicht und es wird formaldehyd- und schwermetallfrei gefärbt. Ausgerüstet wird auf rein mechanisch-thermischem Wege, ohne den Einsatz von Chemikalien. Knöpfe, Reißverschlüsse, etc. bestehen überwiegend aus chrom- und nickelfreien Metallen.
Eigenschaften
Naturtextilien sind atmungsaktiv und nehmen Feuchtigkeit gut auf. Durch eine sorgfältige Materialauswahl und den geringen Chemikalieneinsatz während der ganzen Produktionskette wird die Haut weniger mit gesundheitsschädlichen Substanzen belastet. Daher sind sie auch besonders für Menschen mit empfindlicher Haut oder Hautkrankheiten (Psoriasis, Neurodermitis) und Allergiker geeignet.
Hersteller/Lieferanten
Unsere Lieferanten sind namhafte Hersteller mit jahrelanger Erfahrung im Bereich der Naturtextil-Herstellung. Alle achten auf eine sozialverträgliche und umweltschonende Produktion, diese zeichnet sich unter anderem durch den Verzicht von Kinderarbeit, eine gerechte Entlohnung der ArbeiterInnen und die Vermeidung langer und unnötiger Transportwege aus.
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